Sichere Schwimmhilfen: Darauf müssen Sie achten

Ob Schwimmflügel, Schwimmnudeln, Schwimmwesten, oder -gürtel: Die Auswahl an Schwimmhilfen für Babys und Kinder ist groß. Beim Kauf sollten Sie jedoch nicht nur Funktion und Farbe im Blick haben, sondern vor allem die Sicherheit. Immer wieder sieht man Kinder, die Luftmatratzen und aufblasbare Gummitiere als Schwimmhilfe benutzen. Doch dafür sind diese Wasserspielzeuge nicht gedacht. Artikel, die mit “EN 71″ gekennzeichnet sind, bieten keinerlei Sicherheit im Wasser und sollten von Nichtschwimmern nicht verwendet werden. Das gilt auch für Spielzeug mit Beinöffnung!

Geprüfte Schwimmhilfen erkennen Sie an der Prüfnorm EN 13138-1. Diese Kennzeichnung muss gut sichtbar auf der Schwimmhilfe selbst und auf der Verpackung sichtbar sein. Zusätzliche Sicherheit gibt das GS-Siegel vom TÜV Rheinland für geprüfte Sicherheit. So können Sie sicher sein, das geprüfte Schwimmhilfen sowohl mehrere Luftkammern wie auch Rückschlagventile besitzen, die verhindern, das die Luft bei versehentlichem Öffnen entweicht. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind Schadstoffe, die leider immer noch in einigen Schwimmhilfen enthalten sind. Das GS-Siegel erhalten nur Produkte, bei denen die Grenzwerte eingehalten werden.

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So erkennen Sie sichere Schwimmhilfen.

Schwimmhilfen werden großen Belastungen ausgesetzt. Salzwasser im Meer, Chlor im Hallenbad und UV-Strahlen sind ein echter Härtetest für das Material. Geprüfte Schwimmhilfen haben bewiesen, dass sie robust genug sind, um diesen Beanspruchungen dauerhaft standzuhalten. Dennoch sollten Sie die Schwimmhilfen vor jedem Einsatz sorgfältig auf Beschädigungen kontrollieren. Vor allem dann, wenn Sie sie längere Zeit nicht eingesetzt haben. Ob Schwimmflügel und andere Schwimmhilfen mit Luftkammern absolut dicht sind, können Sie ganz einfach testen, indem sie die aufgepustete Schwimmhilfe unter Wasser drücken. Zeigen sich Luftbläschen, hat der Schwimmflügel ein Leck und darf nicht mehr eingesetzt werden. Bitte versuchen Sie nicht, das Loch zu flicken, sondern tauschen Sie die Schwimmhilfen komplett aus.

Bei aller Sorgfalt und bestem technischem Material gilt generell: Lassen Sie Ihre Kinder im Wasser niemals unbeaufsichtigt, auch wenn sie im flachen Wasser planschen. Die Mehrzahl der Unfälle im Wasser passiert nicht wegen defekter Schwimmhilfen, sondern wegen mangelnder Aufsicht.

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