Schwimmen im Winter

Schwimmen im Winter: 5 Tipps gegen Erkältungen

Wenn die Tage kürzer und kälter werden und die Freibäder schließen, bieten Hallenbäder die idealen Bedingungen zum Schwimmen. Das Problem: Während Raum- und Wassertemperatur auf angenehmen Niveau liegen, ist es draußen oft empfindlich kalt.

Mittlerweile ist zwar bewiesen, dass feuchte Haare und Kälte nicht automatisch einen Schnupfen verursachen. Dennoch können in Herbst und Winter Faktoren wie Licht- und Frischluftmangel das Immunsystem schwächen und so anfällig für Erkältungen machen.

Verhindern kann man dies natürlich nie ganz, doch es gibt einige Tipps, wie man das Erkältungsrisiko beim Schwimmen im Winter minimieren kann:

Warm werden
Die Anziehroutine nach dem Schwimmen ist nicht nur für Kinder oft mühsam. In der beengten Umkleidekabine muss man versuchen, die trockene Straßen- von der nassen Badekleidung fern zu halten. Oft noch unter Zeitdruck, da in vielen Schwimmbädern Zeittarife gelten. Hier empfiehlt es sich, lieber 5 Minuten früher das Becken zu verlassen, um sich dann ohne Hektik gründlich abzutrocknen und die Haare zu föhnen bis sie komplett trocken sind.

Warm halten
Auch im Schwimmbad kann man auskühlen. Wer sich längere Zeit nicht im warmen Wasser befindet, sollte sich ein Handtuch oder ein T-Shirt mit in die Schwimmhalle nehmen und während längerer Schwimmpausen anziehen.

Warm anziehen
Lieber eine Schicht zu viel als ein zu wenig. Das ist das Motto für die Kleidung, die man nach dem Schwimmen anziehen sollte. Aber nach Möglichkeit erst unmittelbar, bevor man das Hallenbad verlässt. Denn wer dick eingepackt im der Eingangshalle schwitzt und erst dann an die kalte Luft geht, minimiert das Erkältungsrisiko nicht, sondern erhöht es! Ein Geheimtipp ist eine Thermoskanne mit warmem Tee. Der sorgt für Wärme von innen und steigert das Wohlbefinden.

Bild: shutterstock/sanddebeautheil