Wasserspielzeug ist keine Schwimmhilfe.

Checkliste für die perfekten Schwimmhilfen

Egal ob Baby, Kind oder Erwachsener: Ihre Schwimmhilfe sollten Sie stets sorgfältig aussuchen und bereits bestellen, bevor es in den Urlaub geht. Denn die Qualität und Sicherheit der Schwimmhilfen und Wasserspielzeuge, die man last minute direkt am Strand kaufen kann, sind leider oft zweifelhaft. So warnt der TÜV Rheinland vor “Billig-Badespielzeug”.

Es wurde Spielzeug und Schwimmsitze getestet, die in Urlaubsorten in Deutschland, Spanien, Italien, Griechenland, Belgien und den Niederlanden gekauft wurden. Das erschreckende Ergebnis: 20 von 50 Produkten fielen glatt durch, weil sie innerhalb der europäoschen Union gar nicht hätten verkauft werden dürfen.

Besonders tückisch sind auch die so genannten Schwimmsitze. Diese Produkte scheinen auf den ersten Blick zwar sicher, können für Babys und Kinder aber lebensgefährlich werden, wenn sie hindurch rutschen oder der instabile Schwimmsitz umkippt. Manche Gefahren sind dagegen nicht gleich sichtbar: So stellen auch verschluckbare Kleinteile und krebserregende Weichmacher eine ernstzunehmende Gefährdung dar. Auch Produkte, bei denen bereits die Anleitung vor Fehlern strotzt, sollte man genau in Augenschein nehmen. Denn oft genug hat  die Schwimmhilfe die gleiche Qualität wie die Anleitung.

Sicherheit  ist keine Frage des Geldes
Wer sich rechtzeitig um passende Schwimmhilfen bemüht, spart nicht nur Zeit und Nerven, sondern wahrscheinlich auch bares Geld. Denn während man im Urlaubsort meist teurer einkauft, kann man im Vorfeld eine verlässliche und sichere Schwimmhilfe wie z.B. Schwimmflügel von Bema für unter 10 Euro bestellen. 


Die Checkliste für einen unbeschwerten Badespass im Urlaub

  • Informieren Sie sich rechtzeitig und kaufen Sie die passende Schwimmhilfe bereits vor Ihrem Urlaub.
  • Achten Sie auf die Klassifizierung: A steht für die passiv genutzten Schwimmsitze, B  für Schwimmflügel und -gürtel, die aktiv genutzt werden und C für Schwimmbretter, die aktiv zum Festhalten genutzt werden.
  • Verwenden Sie nur Schwimmhilfen, die den Normen EN 13138-1 bzw. EN 13138-3 entsprechen.
  • Schwimmhilfen, die mit Luft gefüllt sind, sollten über mindestens zwei Kammern verfügen.
  • Machen Sie den Geruchstest: Ein unangenehmer Geruch kann ein Hinweis auf krebserregende Weichmacher sein!


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